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Erdbeeren

Verführerisch rot kommt sie da her, die Erdbeere. Und sobald man sie probiert wird man feststellen, welches Aroma diese Frucht hervorzaubert.

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Produktbeschreibung

Verführerisch rot kommt sie da her, die Erdbeere. Und sobald man sie probiert wird man feststellen, welches Aroma diese Frucht hervorzaubert. Nicht umsonst steckt im Anbau unserer Erdbeeren soviel Leidenschaft und Herzblut und das seit mehr als 50 Jahren…

Wie alles begann

Hilde und Viktor Henzler pflanzten vor etwa 50 Jahren die ersten Erdbeer-Ableger im Garten ihres damaligen Hühnerstalles. Einige Zeit später wurde die Fläche ausgeweitet und in Raidwangen auf etwa 40 Ar die erste Erdbeerplantage bewirtschaftet. Zu dieser Zeit ahnte noch niemand, zu welchem Erfolg die leckeren Beerenfrüchte Jahre später führen sollten. Die Erdbeeren gediehen auf dem Raidwänger Boden so gut, dass die Früchte im Jahre 1967 bereits auf über 20 Hektar von Henzlers angebaut wurden. Die Anbaumethoden wurden besser und auch die Auswahl der geschmacklich besten Sorten führten dazu, dass die Henzler-Erdbeeren heute nicht mehr wegzudenken sind.

Der Anbau

Der Anbau

Qualität und Geschmack – nach wie vor bestimmen diese beiden Begriffe unsere Philosophie, wenn es um unsere leckeren Erdbeeren geht. Wir betreiben deswegen einen immensen Aufwand und es bleibt nichts unversucht, um den Qualitätsstandard jedes Jahr aufs Neue zu steigern. Unsere Erdbeerfelder, die sich zur Zeit in Nürtingen (Neckarhausen und Raidwangen), Mittelstadt, Denkendorf und St. Johann auf der Schwäbischen Alb befinden, werden aus diesem Grunde fast ausschließlich nur ein Jahr lang bewirtschaftet und die Flächen danach mit anderen Landwirten getauscht. Das bedeutet, dass diese Erdbeeren nur einmal austreiben und geerntet werden. Die Pflanzen können dadurch zwar weniger Früchte ausbilden, diese jedoch mit mehr Nährstoffen versorgen. Unsere Erdbeeren werden dadurch größer und qualitativ sowie geschmacklich besser. Nebenbei wird der Boden nicht ausgelaugt und erhält seine natürliche Fruchtbarkeit. Auch Krankheitserreger können sich nicht auf die Erdbeeren einstellen und auf den Einsatz von Düngemitteln und Pflanzenschutz kann weitestgehend verzichtet werden.

Um auch bei uns die Erdbeerernte etwas zu verfrühen, wenden wir verschiedene Methoden an. Wie beim Spargel, kommen auch hier Folien und Tunnel zum Einsatz, die die Erdbeeren zum Einen schützen, zum Anderen die Wärme im Boden speichern. In Neckarhausen haben wir eigens dafür sog. Wandertunnel aufgebaut, die unter normalen Umständen die ersten Erdbeeren Anfang Mai hervorbringen. Diese mobilen Gewächshäuser sind etwa 100m lang und 6,40m breit. Diese Maßnahme ist natürlich sehr zeit- und kostenintensiv, da diese Flächen umständlich bewässert werden müssen und Hummelvölker zum Einsatz kommen, die die Blüten innerhalb dieses geschlossenen Systems bestäuben.
Ein Großteil unserer Erdbeeren wird zudem ebenfalls auf Dämmen angebaut. Diese Dämme sind zum Schutz mit einer schwarzen Folie überzogen und führen im Inneren einen Bewässerungsschlauch. Wachsen die Erdbeeren erhöht und mit bedecktem Untergrund, kommen die Früchte nicht mit der Erde in Kontakt und bleiben daher sauber. Auch die Erntehelfer können diese Beeren besser pflücken. Durch die Folie kann auch kein Unkraut zwischen den Pflanzen wachsen, sodass die Nährstoffe alleine der Erdbeerpflanze zukommen und diese genug Platz hat, sich voll zu entfalten. Die Nachteile hieraus sind z.B., dass die Erdbeerpflanzen alle per Hand gesetzt werden müssen. Mit speziellen Werkzeugen werden hierbei die Löcher in die Folie gestochen und tausende von Pflänzchen hineingesetzt. Schon im August 2013 wurden unsere Feldern für die Ernte 2014 vorbereitet und die Setzlinge gepflanzt.

 

Verschiedene Höhenlagen und Sorten

Wir bauen unsere Erdbeeren in verschiedenen Höhenlagen an, damit wir die leckeren Früchte über einen möglichst langen Zeitraum anbieten können und nicht alle Beeren gleichzeitig reifen. Hierzu haben wie Felder in Nürtingen (Raidwangen und Neckarhausen), die bereits ab Anfang Mai die ersten Erdbeeren hervorbringen. Die Anbauflächen in Denkendorf liegen etwas höher und bringen ihre Erträge dadurch zur Saison-Mitte. Die Erdbeeren auf den Hochflächen in St. Johann auf der Schäbischen Alb werden hingegen als letztes Reif, sodass wir diese Früchte als letztes ernten. Um den gleichen Effekt zu erzielen werden bei uns auch verschiedenen Sorten angebaut. Dazu gehört die Hauptsorte „Clery“, die zu den geschmacklich besten Sorten zählt, sowie die Sorten „Flair“, „Sonata“ und „Malvina“.

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Direkt vom Feld

Direkt vom Feld bis zum Verbraucher

Damit sich unser enorme Aufwand lohnt und die Qualität und Frische der Erdbeeren auch bei Ihnen ankommt, pflücken wir unserer Erdbeeren bereits um 5 Uhr morgens. Dann ist es in den Sommermonaten noch kühl und die leckeren Früchte sind bereits um 9 Uhr an den Verkaufsständen, bei uns im Rammerthof und natürlich auch an den Wochenmärkten. Nur aus dem eigenen Garten wären die Erdbeeren noch frischer.

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Schon gewusst?

Wahre Vitamin-C Bomben

Erdbeeren sind wahre Vitamin C-Bomben. Sie enthalten mehr Vitamin C als Orangen, Kiwis oder Johannisbeeren. Mit etwa 57 Milligramm pro 100g Erdbeeren sind unsere heimischen Früchte ganz vorne mit dabei und schlagen sogar Äpfel oder Bananen. Wichtig hierbei: Damit die Erdbeeren sich mit diesen wertvollen Inhaltsstoffen „vollsaugen“ können, müssen sie voll ausgereift gepflückt und danach möglichst zeitnah verzehrt werden. Direkt vom Feld und kurze Transportwege sorgen für die nötige Frische und Qualität.

 

Die Erdbeere ist eigentlich gar keine Beere

Botanisch betrachtet, sind die Erdbeeren gar keine Beeren. Eigentlich gehört die Erdbeere zur Gattung der Rosoideae und somit zu den Sammelnussfrüchten. Die eigentlichen „Früchte“ sind nämlich die kleinen gelben Nüsschen an der Oberfläche der Erdbeere. Der Fruchtknoten der Erdbeerpflanze bildet ein Nüsschen aus, dessen Teile durch das Wachstum der später markant roten Blütenachse während der Reifezeit auseinander gerückt werden. Die Samen sind in diesem Fall tatsächlich winzige Nüsse, die eine Sonderform der Nussfrucht bilden (Sammelnussfrucht).

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